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58.000
m² Hallenbauten hat das Unternehmen Industriebau Gerhard Rieder
für Classen Industries, einem der führenden europäischen
Vollsortimenter für Innenausbauprodukte aus Holz und Holzwerkstoffen,
in Baruth/Brandenburg in zwei Bauabschnitten (2001/2002 und 2005)
erstellt.
Ein
Blick auf die Materialliste zeigt die ungeheuren Dimensionen, mit
denen der Bauherr hier in die Zukunft investiert hat:
Insgesamt sind neben den Bürogebäuden in Baruth zwölf
Produktions-, Lager- und Hochregallagerhallen entstanden, für
deren Erstellung 4.000 Tonnen Stahl, 14.000 m2 Gasbeton-Brandwände
mit Stahlbetonunterkonstruktion, 13.700 m2 Thermowände, 29 Sektionaltore,
30 Brandschutztore, 2.220 lfd. Meter Lichtbänder mit RWA-Klappen,
58.000 m2 Dachtrapezbleche und 58.000 m2 Eindichtung mit A1-Dämmung
verarbeitet worden sind.
Dies sind auch für einen renommierten mittelständischen
Industriebauer außergewöhnliche Dimensionen.
Eine
besondere Anforderung an die Industriebau Rieder stellte die Breite
der geplanten Hallen dar. Um den Produktionsablauf und die Maschineneinsatzplanung
nicht zu behindern, sollten 60 m breite Hallen ohne Innenstützen überspannt
werden. Dies ist wahrlich eine Herausforderung für jeden Hallenbauer.
Zwar
erstellt das Unternehmen Industriebau Rieder seit fast 20 Jahren
Fertigungs- und Ausstellungshallen nach Maß, aber hier konnte
keine Standardlösung aus dem Hut gezaubert werden. Zur Hilfe
bei dieser großen Aufgabe kam dem Hallenbauer Rieder, dass
bereits seit 1997 ein eigener Stahlbaubetrieb zum Unternehmen zählt,
in dem pro Monat ein Volumen von 300 bis 500 Tonnen Stahl verarbeitet
wird. Dieser eigene Stahlbau macht auch aufwendige Sonderkonstruktionen
und die Übernahme auch kurzfristig terminierter Aufträge
möglich.
In
enger Zusammenarbeit mit den Statikern im eigenen Haus konnte die
Planung der freitragenden Rahmenkonstruktionen von bis zu 60m Spannweite
dann doch zügig über die Bühne gehen und der zweite
Bauabschnitt wurde pünktlich Anfang September 2005 fertiggestellt.
Bereits
bei der Grundsteinlegung am 12. Juni 2001 wurde deutlich, daß sich
CLASSEN mit seinen Investitionen für eine Zukunft am Produktionsstandort
Deutschland entschieden hat. In nur 8 Monaten Bauzeit wurden 2001/2002
im ersten Bauabschnitt nicht nur 35.000 m² Produktionshallenflächen
gebaut. Im Vertrauen auf den Standort wurden die Gebäude gleich
so konzipiert, daß eine Verdoppelung der Hallenfläche
von vornherein technisch eingeplant wurde und ohne Schwierigkeiten
dann ab Frühjahr 2005 auch tatsächlich umgesetzt werden
konnte.
Dank
der guten Planung, der sauberen und termintreuen Ausführung
und last but not least der vertrauensvolle Zusammenarbeit der beteiligten
Partner kann die Produktion jetzt nach Verdoppelung der Kapazitäten
der Classen Industries, die an diesem Standort ab 2005 50 Millionen
m² Laminatboden jährlich vom Band laufen lassen will, pünktlich
starten.
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